Betonsanierung / Betoninstandsetzung
Beton ist ein beliebter Werkstoff in der Baubranche. Nicht nur wird er für die Infrastruktur, etwa für Tunnel, Brücken und Straßen genutzt, auch ganze Häuser werden heute aus Beton gefertigt. Seinen häufigen Einsatz hat er seiner enormen Robustheit zu verdanken. Er eignet sich aber auch in Kombination mit anderen Baustoffen, beispielsweise Stahl. Um die Qualität von Betonbauwerken jedoch über Jahre hinweg zu gewährleisten, bedarf es nach einer gewissen Zeit einer Sanierung bzw. Betoninstandsetzung. Auch dieses robuste Material ist einem laufenden Alterungsprozess ausgesetzt und Witterungen machen ihm zu schaffen.
Als langjähriger Experte für Bauwerkssanierung sind wir im Bereich der effizienten und langfristigen Betonsanierung bzw. Betoninstandsetzung in der Lage stets eine maßgeschneiderte Lösung für notwendige Betonsanierungsmaßnahmen zu finden.
Unsere Kunden profitieren nicht nur von einem umfassenden Dienstleistungsportfolio, sondern können sich jederzeit bei Fragen und Anliegen an Ihren Ansprechpartner wenden. Damit sorgen wir für hohe Transparenz und Kundenorientierung.
Unsere Betonsanierung orientiert sich an den geltenden technischen Standards – insbesondere an der ÖNORM EN 1504 sowie der ÖBV-Richtlinie „Erhaltung und Instandsetzung von Bauwerken aus Beton und Stahlbeton“ der Österreichischen Bautechnik Vereinigung.
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Anforderungen
Für eine erfolgreiche Betoninstandsetzung muss zuerst eine genaue Schadensanalyse durchgeführt werden. Damit kann die Ursache für Probleme gefunden werden, um auf dieser Grundlage Schäden sanieren zu können. Dafür benötigt es die fachliche Expertise sowie langjährige Erfahrung. Der richtige Blick fängt jedes wichtige Detail ein, damit keine erneuten Schäden bzw. Folgeschäden entstehen können.
Mögliche Ursachen für Betonschäden:
- Verarbeitungsfehler
- Falsche Betonzusammensetzung
- Zeitmangel führt zu Ungenauigkeit
- Material ist zu viel Feuchtigkeit ausgesetzt
- Änderung der Nutzung
- Umweltbedingungen
- Klimatischer Einfluss
- Stahlbetonbauwerke als Verbundbaustoff zur Aufnahme von Zugkräften
Anwendungsgebiete
Überall, wo Beton als Baustoff zum Einsatz kommt, wird auch die Betonsanierung bzw. Instandsetzung früher oder später zur Notwendigkeit.
Folgende Einsatzgebiete können genannt werden:
- Tunnelbauwerke
- Parkanlagen / Tiefgaragen
- Brückenbauwerke
- Abwassersysteme
- Trinkwasseraufbereitung
Schritte der Betonsanierung
Die Betonsanierung erfolgt in 4 Schritten. Anfangs sollte ein Statiker für die Bewertung der Tragfähigkeit des beschädigten Bauteils herangezogen werden. Diese Person bestimmt letztlich die weiteren Maßnahmen für die Instandsetzung. Je nach Grad des Schadens muss entweder ein Prüfbericht erstellt oder eine Sanierung (bei gravierenden Schäden) durchgeführt werden.
1. Vorbereitung des Betons
Der erste Schritt besteht darin, den Beton vorzubereiten. Dafür müssen alle erkennbaren Schadstellen freigelegt werden. Entfernt wird nicht tragfähiges oder kontaminiertes Material. In diesem Fall kommen die in der ÖNORM EN 1504-9 beschriebenen Prinzipien und Verfahren zur Anwendung.
Vom beschädigten Beton, z. B. Mikrorisse oder lose Teile, darf nur so viel entfernt werden, dass die Standsicherheit nicht gefährdet wird. Nach der Endreinigung muss der Untergrund staubfrei sein. Weiters dürfen sich nach Abschluss der Vorbereitungsarbeiten keine losen Materialien mehr vor Ort befinden.
Im Zuge der Voruntersuchung muss die Karbonatisierungs- und Eindringtiefe von Chlorid im Beton festgestellt werden.
2. Bewehrung vorbehandeln
Die Bewehrung dient der Verstärkung von Betonbauteilen. Korrodierte Bewehrung muss erst vorbehandelt werden, bevor das Schutz- und Instandsetzungssystem aufgebracht werden kann. Im Zuge dessen werden sämtliche Verunreinigungen und schädlichen Stoffe, z. B. Rost, Mörtel usw., entfernt. Missachtet man diesen Schritt, kann dies später die Korrosion fördern.
Im Zuge der Betonsanierung werden die Bewehrungsstähle freigelegt und anschließend bis zum Reinheitsgrad SA 2 bzw. SA 2,5 entrostet. Hierbei muss man vorsichtig vorgehen, damit die Bewehrung keinen Schaden davonträgt.
Nach dem Reinigungsprozess kann das Schutz- und Instandsetzungssystem sowie ein systemkonformer Korrosionsschutz angebracht werden.
3. Korrosionsschutz auftragen
Ein Korrosionsschutz ist wichtig, um eine lange Lebensdauer der Bewehrung zu gewährleisten. Ist die Bewehrung entrostet, kann die systemkonforme Beschichtung aufgetragen werden.
Unterschiedliche Instandsetzungsprinzipien müssen hierbei berücksichtigt werden:
- Aktiver Korrosionsschutz durch Wiederherstellung des alkalischen Milieus und der erforderlichen Betonüberdeckung
- Passiver Korrosionsschutz durch Beschichtung der Betonflächen bei zu geringer Betonüberdeckung
- Kathodischer Korrosionsschutz
4. Betonersatzsysteme aufbringen
Betonersatzsysteme werden genutzt, um die Tragkraft wiederherzustellen, fehlerhafte Stellen auszugleichen oder Ausgleichsschichten herzustellen. Zu diesen gehören:
- Beton
- Spritzbeton
- Spritzmörtel / -beton mit Kunststoffzusatz
- Mineralischer Mörtel (z. B. R4-Mörtel, statisch wirksam) / Beton mit Kunststoffzusatz
- Reaktionsharzmörtel / -beton
Der Betonuntergrund muss bei hydraulischen Systemen zunächst mit Wasser befeuchtet werden, wenn das System keine vorherige Haftbrücke benötigt. Das Wasser muss jedoch einen gewissen Reinheitsgrad gemäß DIN EN 206 und DIN EN 1008 aufweisen. Lufteinschlüsse würden beispielsweise die Gefahr von Korrosion erhöhen – darauf ist beim Auftragen von Mörtel und Beton besonders zu achten.
Das Reparatursystem wird händisch oder maschinell (bevorzugt aufgrund der besseren Verdichtung) aufgebracht, insbesondere im Decken- und Wandbereich. Lufteinschlüsse, Kiesnester und Mischfehler sind dabei unbedingt zu vermeiden. Eine entsprechende Nachbehandlung – also der Schutz des Systems vor zu rascher Austrocknung – ist entscheidend für die Qualität der Sanierung.
Betonsanierung mit Qualität
1. Kostenlose Erstbesichtigung vereinbaren
Melden Sie sich bei uns, dann finden wir einen Termin für die kostenlose Erstbesichtigung.
2. Kompetent beraten lassen
Lassen Sie sich von unseren Profis beraten.
3. Wir kümmern uns um den Rest
Machen Sie sich keine Sorgen, wir kümmern uns um Ihr Anliegen.
Betonsanierung und Betoninstandsetzung im Überblick
Beton ist ein vielseitiger Baustoff, der bei Infrastrukturprojekten wie Tunnel, Brücken und Straßen sowie im Hochbau eingesetzt wird. Trotz seiner Robustheit unterliegt auch Beton einem natürlichen Alterungsprozess und den Einflüssen von Witterung und Nutzung. Eine professionelle Betonsanierung bzw. Betoninstandsetzung sorgt dafür, dass die Qualität und Sicherheit von Bauwerken langfristig erhalten bleiben.
Als erfahrener Partner in der Bauwerkssanierung bieten wir maßgeschneiderte Lösungen für unterschiedliche Schadensbilder und Anforderungen. Grundlage jeder erfolgreichen Instandsetzung ist eine genaue Analyse der Schäden, damit die Ursachen erkannt und nachhaltig behoben werden können. Unsere Kunden profitieren dabei von Fachwissen, Erfahrung und Transparenz im gesamten Prozess.
Mögliche Ursachen für Betonschäden sind:
- Verarbeitungsfehler oder falsche Betonzusammensetzung
- Zu hohe Feuchtigkeitseinwirkung
- Änderung der Nutzung oder klimatische Einflüsse
- Ungenauigkeiten durch Zeitmangel
Typische Einsatzgebiete der Betonsanierung:
- Tunnelbauwerke
- Parkanlagen und Tiefgaragen
- Brückenbauwerke
- Abwassersysteme
- Trinkwasseraufbereitung
- Sichtbeton
Die Sanierung selbst erfolgt in mehreren Schritten: Vorbereitung des Betons, Vorbehandlung der Bewehrung, Auftragen eines Korrosionsschutzes sowie das Einbringen von Betonersatzsystemen. Dabei kommen Verfahren und Normen wie die ÖNORM EN 1504-9 sowie die Richtlinie „Erhaltung und Instandsetzung von Bauten aus Beton und Stahlbeton“ zur Anwendung, um die Standsicherheit und Langlebigkeit des Bauwerks sicherzustellen.



