Baumeister, ÖBV

Die Fugenabdichtung: Wir sind der Profi für die Verlegung von Fugenbändern!

Fugenbänder werden für das sichere Abdichten von Arbeits- und Bewegungsfugen bei wasserundurchlässigen Bauwerken aus Beton („Weiße Wanne“) verwendet.

Bei der Fugenbandverlegung werden von uns die Bestimmungen der Richtlinie von der Österreichischen Bautechnik Vereinigung (öbv) „Wasserundurchlässige Betonbauwerke – Weiße Wannen“ in der jeweils gültigen Fassung eingehalten.

In Abhängigkeit der gegebenen Wasserdruckklasse und dem gewünschten Anforderungsprofil fordert die Richtlinie u.a. eine entsprechende Wandstärke der Konstruktion, eine erforderliche Betonrezeptur und, vor allem, eine Fugenbandklasse, welche sowohl das Material des Fugenbandes, als auch dessen Mindestbreite und Mindestdicke bestimmt.

Wir sind mit dem ÖBV* Gütezeichen „Instandsetzungsfachbetrieb“ ausgezeichnet und verfügen über langjährige Erfahrung bei Arbeiten rund um die Fugenabdichtung. Unsere Mitarbeiter werden sowohl intern, als auch extern  im ÖBV Lehrgang „Erhaltung und Instandsetzung für Fachkräfte“ laufend geschult und sind somit in der Lage, bei der Fugenbandverlegung sämtliche Anwendungsfälle und Ausgangssituation, mit modernsten Techniken, erfolgreich für Sie zu meistern.

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über verschiedene Fugenbandarten.

Fugenarten

In Abhängigkeit der Fugenart wird zwischen Arbeitsfugenbänder und Dehnfugenbänder unterschieden:

Arbeitsfuge: Eine Arbeitsfuge entsteht wenn 2 Betonierabschnitte aufeinander treffen. Als klassisches Beispiel hierfür sind u.a. die Arbeitsfuge zwischen der Fundamentplatte und der aufgehenden Wand oder auch die senkrechte Arbeitsfuge zwischen Wandabschnitten zu nennen. Bei Arbeitsfugen treten keine nennenswerten Verformungen oder Bewegungen auf.

Bewegungsfugen bzw. Dehnfugen: Bewegungsfugen bzw. Dehnfugen sind Fugen welche zwischen benachbarten Bauteilen unterschiedliche horizontale und vertikale Bewegungen zulassen. An die Fugenbänder für Bewegungsfugen werden daher höhere Anforderungen gestellt. Sie müssen entsprechend flexibel sein, sodass diese Bewegungen aufgenommen werden können ohne dass das Fugenband dabei beschädigt wird.

Fugenbandarten und Funktionsprinzip der Fugenbänder

Es gibt verschiedenste Arten von Fugenbändern mit unterschiedlichen Funktionsprinzipien.

Zu den Funktionsprinzipien gehören:

  • Das Labyrinthprinzip (Dichtwirkung durch den Wasserumlaufweg mit häufiger Richtungsänderung)
  • Das Einbettungsprinzip (Dichtwirkung aufgrund der Einbettung und der zusätzlichen Haftung am Beton)
  • Das Anpressprinzip (Dichtwirkung durch die Anpressung des Quellprofils)
  • Das Verfüllprinzip (Nachträgliche Verfüllung der Fuge mittels Injektion)
  • Klebeprinzip (bei der Sanierung von Fugen)
  • Klemmkonstruktion (Dichtwirkung im Altbestand durch Anpressdruck und im Neubau durch Labyrinthprinzip)

Folgende Fugenbandarten kommen von uns unter anderem zum Einsatz:

  • PVC-Fugenbänder (Laybrinthprinzip)
  • Elastomere (Labyrinthprinzip)
  • Kombinationsarbeitsfugenbänder (Labyrinthprinzip + Anpressprinzip)
  • Fugenbleche mit und ohne Beschichtung (Einbettungsprinzip)
  • Quellfugenbänder (Anpressprinzip)
  • Injektionssysteme (Verfüllprinzip)
  • Quellende Injektionssysteme (Anpressprinzip + Verfüllprinzip falls erforderlich)
  • Klemmfugenbänder

Welche Fugenbandarten für welche Anwendungsfälle geeignet und zugelassen sind, ist in der Richtlinie geregelt.

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